Rezept umrechnen für deine Portionen

Das Rezept ist für vier, am Tisch seid ihr zu zweit. Füge oben die Zutaten ein und stell die Portionen passend ein.

Deine Mengen

    Zeilen ohne Zahl bleiben, wie sie sind. Salz und kräftige Gewürze nach und nach zugeben und abschmecken.

    Kurz gesagt

    Ein Rezept rechnest du um, indem du die gewünschte Portionenzahl durch die ursprüngliche teilst. Mit diesem Faktor multiplizierst du jede Zutatenmenge. Von 4 auf 2 Portionen ist der Faktor 0,5, von 2 auf 6 ist er 3. Prüfe danach Gewürze, Eier und die Größe der Form. Die Garzeit hängt von Füllhöhe und Kochgeschirr ab und folgt deshalb nicht demselben Verhältnis.

    So benutzt du den Mengenrechner

    1. Füge die Zutatenliste oben ein. Die Mengen müssen bei der jeweiligen Zutat stehen.
    2. Trage die ursprüngliche und die gewünschte Portionenzahl ein. Der Faktor ergibt sich aus neuen Portionen geteilt durch ursprüngliche Portionen.
    3. Lies das Ergebnis durch. Zählbare Zutaten wie Eier rundet der Rechner auf ganze oder halbe Einheiten. Zeilen ohne Zahl, etwa Salz nach Geschmack, bleiben stehen.

    Der Rechner liest ganze Zahlen, Dezimalzahlen und Brüche wie 1/2 oder ½. Auch gemischte Zahlen wie 1 1/2 und Bereiche wie 2-3 funktionieren. Schau zusätzlich in die Zubereitung: Manchmal steht eine Menge nur dort und fehlt in der Zutatenliste. Diese Angabe musst du ebenfalls berücksichtigen.

    Halbieren, verdoppeln oder für mehr Leute kochen

    Für die Hälfte eines Rezepts mit 4 Portionen stellst du 2 Portionen ein. 2 geteilt durch 4 ergibt 0,5. Aus etwa 480 ml zerdrückten Tomaten (2 cups) und 2 Möhren werden etwa 240 ml Tomaten (1 cup) und 1 Möhre. Alle Mengen gehören zur halbierten Portionenzahl.

    Eine Suppe für 2 soll für 6 reichen: Du rechnest mit Faktor 3. Aus etwa 120 ml Brühe (1/2 cup) werden etwa 360 ml (1 1/2 cups), aus 2 Kartoffeln werden 6. Der Topf braucht genug Platz zum Rühren. Beobachte beim Kochen trotzdem die Flüssigkeit.

    Zum Verdoppeln multiplizierst du die Zutaten mit 2. Die doppelte Menge Essen braucht allerdings nicht automatisch doppelt so lange im Ofen. Entscheidend ist auch, wie du sie auf Formen oder Töpfe verteilst.

    Ein halbes Ei abwiegen

    Schlage das Ei in eine Schüssel und verquirle Eigelb und Eiweiß gründlich. Wiege die Mischung und verwende die Hälfte. Ein großes Ei ohne Schale wiegt etwa 50 g, die Hälfte also etwa 25 g. Unverquirlt lässt sich ein Ei kaum gleichmäßig teilen, weil du sonst unterschiedlich viel Eigelb und Eiweiß erwischst.

    Wenn gar kein Ei da ist, hilft das Abwiegen nicht. Such dir dann einen Ei-Ersatz zum Backen, der zur Aufgabe des Eis im Rezept passt.

    Gewürze abschmecken, Triebmittel sorgfältig messen

    Salz, kräftige Gewürze und Chili brauchen nach dem Umrechnen eine Geschmacksprobe. Ab der dreifachen Menge beginnst du besser mit weniger als dem errechneten Gewürzanteil. Nachwürzen geht später immer noch. Probiere erst, wenn die Zutaten so weit gegart sind, dass du das Gericht kosten kannst.

    Bei sehr großen Backmengen skalieren Natron und Backpulver nicht immer gleichmäßig mit. Eine größere Zutatenliste garantiert in einer viel größeren Form noch keinen gleichmäßigen Aufgang. Für größere Sprünge sind mehrere Durchgänge in der ursprünglichen Größe oder ein erprobtes Rezept für die große Menge verlässlicher.

    Die Form muss zur Teigmenge passen

    Die Grundfläche bestimmt, wie hoch der Teig steht. Eine quadratische Form mit etwa 20 cm Seitenlänge (8 inch) hat 64 Quadratzoll Fläche. Eine runde Form mit etwa 23 cm Durchmesser (9 inch) kommt ebenfalls auf ungefähr 64 Quadratzoll. Eine quadratische Form mit etwa 23 cm Seitenlänge (9 inch) hat dagegen 81 Quadratzoll und ist deutlich größer.

    Die doppelte Teigmenge für eine runde 23-cm-Form (9 inch) passt ungefähr in eine Form mit 23 mal 33 cm (9 mal 13 inch), deren Fläche 117 Quadratzoll beträgt. Achte auf die Füllhöhe und lass Platz zum Aufgehen. Starte mit der Ofentemperatur aus dem Rezept und prüfe den Garzustand. Ein tieferer Kuchen braucht eine andere Backzeit.

    Brate Pfannengerichte und alles, was kräftig anrösten soll, portionsweise. So bleibt die Pfanne heiß. Bei eingekochten Saucen zählt die Konsistenz: Eine größere Menge verliert im selben Topf anders Wasser als die ursprüngliche Portion.

    Unhandliche Brüche mit der Waage messen

    Beim Teilen von Eiern und kleinen Backmengen hilft eine Küchenwaage. Sind die Zutaten in Cups angegeben, kannst du sie mit dem Cups-in-Gramm-Rechner für jede Zutat umrechnen. Bereits vorhandene Grammangaben aus dem Original übernimmst du.

    Fragen

    Wie berechne ich den Umrechnungsfaktor?

    Teile die gewünschte durch die ursprüngliche Portionenzahl. Von 6 auf 4 Portionen rechnest du mit 4/6, also zwei Dritteln, und multiplizierst damit die Zutatenmengen.

    Verdoppelt sich beim Verdoppeln die Garzeit?

    Nein. Größe des Kochgeschirrs, Füllhöhe und Zubereitungsart beeinflussen die Zeit. Halte dich an die beschriebenen Garmerkmale und prüfe das Essen während der Zubereitung.

    Kann ich Natron und Backpulver halbieren?

    Für eine halbe Teigmenge halbierst du auch diese Angaben und misst sorgfältig. Sehr große Mengen brauchen mehr Aufmerksamkeit, weil Triebmittel nicht immer gleichmäßig mit der Teigmenge skalieren.

    Was passiert mit Salz nach Geschmack?

    Zeilen ohne Zahl lässt der Rechner unverändert. Würze beim Kochen und schmecke ab, bevor du mehr zugibst.

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    Portionen im gespeicherten Rezept ändern

    In Pinchery fürs iPhone wählst du 1, 2, 4 oder 6 Portionen. Die App rundet Mengen wie beim Kochen: 3 Eier statt 2,7. Die TestFlight-Beta öffnet bald. Auf die Warteliste.

    App fürs iPhone, TestFlight kommt bald. Eine Mail, wenn's losgeht. Kein Spam.